Die Gründung des Spötter-Trios

Am 13. Mai 1993 gründen Steffen Böttcher, Raimund Kunze und Christine Strangfeld das „Spötter-Trio“. Alle drei sind ehemalige „Zeigestöckler“. Das Dippoldiswalder Lehrerkabarett „Der Zeigestock“ hatte seit 1965 ein breites Publikum begeistert. Im Zuge des Wendeprozesses kommt es 1990 jedoch zur Auflösung des Ensembles. Steffen Böttcher, der letzte Stammpianist des „Zeigestocks“, will weitermachen und findet in Raimund Kunze (genannt Kuno) und Christine Strangfeld die richtigen Mitstreiter. Böttcher entwickelt den Namen „Spötter-Trio“. Im Frühjahr des Jahres 1993 kann es mit den Proben losgehen.

Alle zwei Jahre ein neues Programm

Seit der Gründung 1993 haben die Hobbykabarettisten neun verschiedene Programme auf die Beine gestellt:

1993: „Wir lassen uns nicht alles Bieden, haben selber einen Kopf“

1995: „Wir lassen uns nicht alles Bieden, haben selber einen Kopf II“

1997: „Das Sparen ist des Deutschen Last (Lust)“

1999: „Alles (nur) Theater?!“

2002: „Alles (nur) Zirkus?!“

2006: „Wir sitzen alle im selben Boot“

2008: „Best Of“ - Oder auf Sächsisch: „Olle Kamelln hindernanderweg!“

2009: „Vorsicht wir sind am Zuge!“

2013: „Wildwest in Germany“

Der Kleinkunstpreis

Mit „Wir lassen uns nicht alles Bieden, haben selber einen Kopf II“ treten die „Spötter“ am 20.11.95 in der Stadthalle Chemnitz auf und gewinnen im folgenden Jahr den Kleinkunstpreis der Stadt Sebnitz.

Die Rettung

Im Sommer 2001 verlässt der Pianist Steffen Böttcher die Truppe. Der pensionierte Musiklehrer Eberhard Teubner springt kurzfristig ein und „rettet“ damit das Unternehmen. Im November 2001 gelingt es den „Spöttern“, den freischaffenden Pianisten Holger Miersch als neuen Stammpianisten und Arrangeur zu gewinnen. Eberhard Teubner, der weiterhin als alternierender Pianist mit von der Partie war, verlässt die Formation aus Altersgründen im Dezember 2004 und führt Jean Allisat als seinen Nachfolger im Kabarett ein.

15 Jahre Spötter-Trio

Im Jubiläumsjahr 2008 zieht das „Spötter-Trio“ ein Resümee über die letzten 15 Jahre. Mehr als 1000 Mal standen Christine Strangfeld und Raimund Kunze „spottend“ auf der Bühne. Viele Freunde, Fans und Veranstalter gratulierten zur Festveranstaltung und erlebten ein einzigartiges „Best Of“-Programm.

Pianistenwechsel

Zeitgleich mit der Bundestagswahl 2009 bringen die Spötter ihr neues Programm „Vorsicht wir sind am Zuge!“ auf die Bühne - und wieder steigt die Anzahl der Auftritte weiter. Im Frühjahr 2010 startet Sebastian Opitz deshalb als dritter alternierender Pianist. Das Jahr 2011 startet dann mit einem Pianistenwechsel. Florian Kießling kommt dazu, denn Jean Allisat verlässt die Formation aus beruflichen Gründen.

20 Jahre Spötter-Trio

Zum 20. Geburtstag präsentiert das Spötter-Trio seinen Freunden und Veranstaltern in Reichenberg bei Moritzburg zahlreiche Nummern des neuen und bis dato noch nie aufgeführten Programms. Die Begeisterung des Publikums ist überwältigend und belegt aufs Neue: Das Spötter-Trio gehört zu den Besten der Zunft.