Christine Strangfeld

(Sachbearbeiterin Buchhaltung)

Wenn Texte fürs Kabarett gebraucht werden, egal ob als Dialog oder für ein Lied, Christine produziert sie fast "täglich" nebenbei. Bis auf wenige Ausnahmen stammen alle Texte des Spötter-Trios ursprünglich von ihr. Ursprünglich? Tja, die Texte werden von ihren Spötter-Kollegen regelmäßig zerpflückt. Wenn einem Spötter etwas nicht aufs Maul passt, dann muss es umgeschrieben werden. Und so hat am Ende jeder etwas zum Text beigetragen. Nichtsdestotrotz ist allen klar: Ohne die Texte von Christine geht gar nichts.

Christine Strangfeld wurde am 17.06.1956 in Dresden geboren. Schon als Kind war sie an Schulaufführungen von Märchen oder Singspielen beteiligt und nahm an Rezitatoren-Wettbewerben teil. Von 1970 bis 1973 sang sie im Kammerchor der Musikschule Dresden-Land. Von 1968 bis 1973 gehörte sie dem Kinderchor und später dem Extrachor der Landesbühnen Sachsen an und wirkte bei Operaufführungen im Stammhaus der Landesbühnen und auf der Felsenbühne Rathen mit. 1979 begann Christine Strangfeld beim Freitaler Laienkabarett „Die Weißerwitzer“ zu spielen, das allerdings nicht sehr lange bestand. Dort lernte sie Steffen Böttcher kennen, der sie 1982 zum Kabarett“ „Der Zeigestock“ nach Dippoldiswalde holte. Hier spielte sie bis zur Auflösung der Truppe 1990. Seit 1993 gehört sie dem „Spötter-Trio“ an, das sie mit aus der Taufe hob.



Raimund Kunze

(Buchhändler)

Was nützt der beste Text, wenn er nicht zur Aufführung kommt? Nichts! Und deshalb wendet man sich bzgl. Auftrittsterminen grundsätzlich an Raimund. Er behält den logistischen, zeitlichen und finanziellen Überblick über die zahlreichen Anfragen. Es ist bewundernswert, wie er alle Spötter-Kollegen, die hauptberuflich alle fest an andere Termine gebunden sind, für die Veranstaltungen zusammenorganisiert. Zudem ist er als Kabarett-Urgestein ein Verfechter der alten Schule und damit auch der Hüter des kabarettistischen Bisses.

Raimund Kunze erblickte am 20.06.1950 in Schmiedeberg / Erzgeb. das Licht der Welt. Bereits als Schüler sammelte er erste schauspielerische Erfahrungen. 1968 wurde er durch eine Annonce auf das Kabarett „Zeigestock“ aufmerksam, wo er am 7. Januar 1969 offiziell mitzuspielen begann. Von 1971-74 absolvierte er am Institut für Lehrerbildung Radebeul eine Ausbildung zum Heimerzieher mit Lehrbefähigung für die Fächer Musik und Kunsterziehung. Bis auf eine anderthalbjährige Unterbrechung während seiner Armeezeit in Berlin, wo er in einem NVA-Kabarett mitwirkte, blieb Raimund Kunze dem „Zeigestock“ bis zu seiner Auflösung im Jahr 1990 treu. 1993 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des „Spötter-Trios“.



Holger Miersch

(freischaffender Pianist, http://www.holger-miersch.de/)

Ohne ihn wäre das Spötter-Trio ohne Musik? Das nicht, aber ohne ihn wäre die Musik des Spötter-Trios nicht das, was sie ist. Denn ohne professionelle Anleitung beim Erarbeiten der einzelnen Gesangsstimmen und der Choreographie, wären die einzelnen Stücke nicht im Ansatz so mitreißend und so ein Genuss. Seine Improvisationen in der Schauspielerei und der Musik geben außerdem jedem Programm eine Extraportion Humor mit auf den Weg.

Holger Miersch wurde am 14.07.1968 geboren. Er absolvierte seine musikalische Ausbildung an der Spezialschule und der Hochschule für Musik Dresden, nicht nur als Pianist (bei Prof. Apel), sondern auch in den Fächern Chordirigieren, Korrepetition und Jazzklavier. Sein breit gefächertes Repertoire reicht von klassischen Werken über Operetten- und Unterhaltungsmusik bis zu Musical und Jazz. Seit 1994 geht Holger Miersch einer Lehrtätigkeit an der Dresdner Musikhochschule und dem Opernchorstudio der Semperoper nach. Er spielt im „Dresdner Salonorchester“ und verschiedenen Swingformationen. Seit 2001 gehört er als Pianist und Arrangeur dem „Spötter-Trio“ an. 2005 übernahm er die musikalische Leitung der „Buddy Holly Show“ mit Deutschlandtournee. Konzertreisen führten ihn bisher u.a. nach China, Brasilien, Argentinien, Uruguay und in die USA.



Sebastian Opitz

(freischaffender Pianist, http://retroskop.com/)

Als jüngstes Mitglied des Spötter-Trios liefert Sebastian die Einflüsse, die an den alten Hasen sonst klanglos vorüberziehen würden. Mit seinen Ideen, Texten und Musikbeiträgen liefert er einen wichtigen Beitrag zum Programm. Und man kann mit Fug und Recht behaupten: Ohne ihn hätte das Spötter nur halb so viele Auftritte pro Jahr. Denn nur mit einem zweiten Pianisten sind so viele Termine überhaupt realisierbar.

Sebastian Opitz, geboren am 05.09.1986, ist ein freischaffender Pianist und Produzent aus Dresden. Er komponiert für Theater und schreibt Songs, er arrangiert für Orchester und Bands, er produziert Hörspiele, Liveaufnahmen und Demo-Musik für Künstler. Wenn Sebastian Opitz nicht mit dem Spötter-Trio auftritt, dann erleben Sie Ihn auf Stadtfesten, Hochzeiten, Familienfeiern, in Pianobars und bei Tanzveranstaltungen, wo er solo oder mit Band den Abend füllt.

Rolf Schinzel

(freischaffender Pianist, http://www.rolf-schinzel.de/)

Rolf Schinzel ist eine kompetente Unterstützung bei der Bewältigung der vielen Auftritte des Spötter-Trios. Als neuestes Mitglied im Kreis der Spötter bringt er auch wieder neue Möglichkeiten in die Programmgestaltung, ob am Klavier, beim Gesang oder der Schauspielerei. Seine Bühnen- und Publikumserfahrung ist für das Gelingen jedes Abends von unschätzbarem Wert.

Mit Bestnoten absolvierte Rolf Schinzel sein Studium an der Staatl. Hochschule für Musik Heidelberg - Mannheim in den Fächern Klavier, Gesang, Liedbegleitung und Kammermusik. Seitdem ist er als Organist, Musiklehrer und Korrepetitor aktiv. Lehraufträge erfüllt er an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“, dem Staatsschauspiel Dresden sowie an der TU Dresden. Mit den Künstlern Peter Illavsky, Stephan Reher, Torsten Schäpan, Anna Piontkovski und Elisabeth Letocha ist der in den großen Häusern der Nation auf Tour und erfreut zwischendurch die Nation mit Tanzmusik für Hotels, Gastronomie, Feste, Geburtstage, Hochzeiten und Familienfeiern.